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Zàgara

Noemi im Fenster mit BlumenDas italienische Wort “Zàgara” stammt ursprünglich aus dem arabischem “Zahara”, was so viel heißt wie “leuchten” oder in “weiß erblühen” und dem Wort “Zahr”, das Blume bedeutet. Zàgara ist auch der italienische Name der Blüte aller Zitruspflanzen, die man vor allem im Frühling in Sizilien und Süditalien vorfinden kann, wo viel Zitronen- und Orangenbäume wachsen.

Noemi La Terra widmet sich mit diesem Ensemble auf ganz eigene Weise den Klängen und vielseitigen Geschichten des Landes ihrer Ahnen: Sizilien.

Das neue Programm:

CANTI DEL MARE E DELLA TERRA – Gesänge des Meeres und der Erde. Am 4.02. wird es in der Dreikönigskirche um 20:00 Uhr uraufgeführt.

Es erklingen Bearbeitungen des Ensembles, die den überlieferten Melodien und Texten Siziliens eine ganz eigene Note verleihen: Gesänge von hungernden Bauern, verzweifelten Jungfern, hoffnungslosen Schwefelminenarbeitern und uralte Gesänge der längst verschwunden Thunfischfänger. Zusammen mit ihren fabelhaften Musikern, entführt die Sängerin mit ihrer frischen und sinnlichen Art den Zuhörer auf eine Klangreise in das Land, wo die Zitronen blühen.

Die Besetzung:zagara_78

Noemi La Terra – Gesang, Kastagnetten, Shrutibox

Daniel N. Wirtz – Gitarre

H.-R. Ludewig – Akkordeon

Dietrich Zöllner – Kontrabass & Violoncello

 

Mignon:
Kennst du das Land,
wo die Citronen blüh’n,
Im dunklen Laub die
Gold-Orangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen
Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der
Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht’ ich mit dir, o mein
Geliebter, ziehn.

(von J.W. Goethe aus Wilhelm Meisters Lehrjahre)